Alexander Peters am Thülsfelder Sandstrand

Dieses Mal zieht es mich von Hagen aus nach Norden. Von Hagen aus führt mich mein Weg über Münster nach Norden in Richtung Oldenburg. Auf Empfehlung eines Bekannten aus der Region will ich den Thülsfelder Sandstrand einmal umrunden. Ich bin mit der Bahn unterwegs und fahre über Garrel. In diesem freundlichen Städtchen von 15.000 Einwohnern kam ich etwas zu früh an. Also führte mich mein Weg zuerst nicht am Strand entlang, sondern durch die Gemeinde hindurch, wo mich die örtliche Kirche St. Peter und Paul beeindrucken konnte. Von Garrel aus brachte mich dann der Bus acht Kilometer aus der Stadt zum eigentlichen Ziel meines Ausflugs.

An der Thülsfelder Talsperre angekommen begann mein Rundweg. Das Gebiet gehört offiziell nicht allein zur Gemeinde Garrel, sondern auch in Teilen zu den Nachbargemeinden Friesoythe und Molbergen. Der überraschend gepflegte Sandstrand dürfte im Sommer für Urlaubsstimmung sorgen, aber in der kalten Jahreszeit sind die vielen Campingplätze in der Umgebung kaum belegt. Auf eine Themenwanderung oder Führung habe ich verzichtet. Ursprünglich sollte die Talsperre in den 20er Jahren zum Schutz vor Überschwemmungen erbaut. Heute wirkt sie eher wie ein Urlaubsparadies, das nicht nur die Einwohner aus Garrel und Umgebung anzieht.

Ich orientierte mich lose am Erlebnispfad mit 14 Stationen, der um die Talsperre führt. Er führt mich an einem Kletterwald und auch einem richtigen Wald sowie einer Reihe von Campingplätzen vorbei. Das Info-Kiosk hatte bei meinem Besuch leider geschlossen, aber der Aussichtspunkt auf dem Steg konnte ich ein paar schöne Bilder vom herbstlichen Strand schießen.

Für den Weg habe ich insgesamt knapp vier Stunden benötigt und während meiner Wanderung eine Menge Impressionen gesammelt. Am Abend dann brachte mich der Bus zurück nach Garrel, wo ich erneut die Bahn bestieg und erschöpft, aber zufrieden meinen Heimweg nach Münster antreten konnte. Für mich hat sich die Reise nach Garrel gelohnt – ich freue mich jetzt schon auf einen weiteren Besuch im Sommer, wenn die warme Jahreszeit für zusätzliches Leben sorgt.

Ihr Alexander Peters

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